Freitag, 2. März 2007
Coming soon...
Dienstag, 27. Februar 2007
[Angespielt] Command & Conquer 3: Tiberium Wars (Demo)
Die Installation verläuft schleppend. Kein Wunder bei einer derart großen Datei. 5 Minuten später erscheint dann endlich der Setup-Button - weitere 5 Minuten später sind alle Dateien geordnet und es kann losgehen. Das penetrante EA-Logo brennt sich auf meinen Bildschirm, die seit geraumer Zeit wohlverdiente Spielserien der Marke Need for Speed und Fifa zu Grabe programmieren. Deshalb heißt auch für mich: EA-Produkt = gedämpfte Erwartungen. Endlich im schlichten Hauptmenü angekommen nehme ich die ersten Grafikeinstellungen vor. Die vielen Einstellungsmöglichkeiten sind schonmal ein Pluspunkt, so wird der neueste C&C-Teil auch auf schwächeren Computern laufen - natürlich mit Einschränkungen aber diese Reihe spielt man nicht wegen seiner Grafikpracht sondern wegen der inneren Werte.
Also wieder zurück ins Menü und den Kampagnen-Button betätigt. In der Demo gibt es lediglichdie Möglichkeit die GDI zu spielen (in der Vollversion noch NOD und Aliens). Hier sehe ich mir erstmal den Prolog an. Michael Ironside erscheint in seiner blassen Pracht, bekannt aus Starship Troopers, die Uniform steht im gut. Das die Zwischensequenzen wieder gewohnt trashig sind und gerade mal so die Qualität eines billigen TV-Films erreichen ist wohl Absicht, ein weiteres Markenzeichen der Serie - von den Anhängern geliebt aber von vielen Spielern auch mit spöttischer Häme belächelt. Von Act of War und Konsorten ist man Professionelleres gewohnt.
Wie man bereits herauslesen kann hat sich das Spieltempo und die KI-Agressivität stark erhöht. Das macht C&C natürlich intensiver aber auf der negativen Seite auch schwieriger. Mir persönlich hat das nicht so gut gefallen. Die Grafik ist über alle Maße erhaben, lässt sich super an das jeweilige System anpassen. Für einen Referenztitel ist es aber wohl zu gewöhnlich obwohl einige Magazine sicherlich anderer Meinung sein werden. Für mich erst als Budgettitel interessant.
Command & Conquer: Tiberium Wars erscheint in der gekürzten Ab16-Fassung und der ungekürzten "Kane-Edition" am 28. März 2007.
Samstag, 24. Februar 2007
Gamestar 4/2007
Vollversion: Dungeon Siege
Previews:
Die Siedler 6: Sehr Gut
Unreal Tournament 3: Ausgezeichnet
The Witcher: Sehr Gut
Clive Barker's Jericho: Angeschaut
The Crossing: Angeschaut
Blacksite: Area 51: Gut
The Chronicles of Spellborn: Angeschaut
Paradise City: Angeschaut
Spellforce 2: Dragon Storm: Sehr Gut
Reviews:
Action
Stalker: 90
Infernal: 80
Battlefield 2142 Northern Strike: 85
Tortuga: 68
War Rock: 59
Warpath: 55
Bauernhof Tycoon: 16
Ice Pingu: 24
Strategie
Maelstrom: 72
Ufo Afterlight: 71
Supreme Commander: 82
Die Sims 2: Vier Jahreszeiten: 79
Die Siedler 2 DNG Wikinger: 73
The Show: 68
Kino Mogul: 44
My Boyfriend: 34
Bier Tycoon: 14
Abenteuer
WoW Burning Crusade: 92
Jade Empire: 87
Silver Fall: 82
Titan Quest Immortal Throne: 86
Vanguard Saga of Heroes: 62
Simon The Sorcerer CIDHL: 80
Sam & Max Abe Lincoln Must Die: 79
Hard Truck Apocalypse: 60
Sport
Boxsport Manager: 65
Tischtennis 3D Professional: 48
Mountainboarding Stunt Racing: 31
Fussball Liga manager: 30
Extreme Motorbike Racing: 26
Wir halten also fest: Stalker schafft tatsächlich die 90% und Jade Empire mit 87% auch besser als erwartet!
[Musik] Neues von den Beatsteaks
Beatsteaks - Jane became insane
Insider Beatsteaks
Smack Smash gehört zu meinen Lieblingsalben und ich durfte sie 2005 als Vorband der Toten Hosen live sehen. Sehr geil!
[Angespielt] Stalker Multiplayer-Beta
Am 21. Februar geschah etwas Außergewöhnliches... Eine Anomalie breitete sich in diversen Internetforen aus: Die geschlossene Stalker Multiplayer Beta ist doch nicht so geschlossen wie gedacht. Also erstmal den 445 MB großen Client gezogen, was bei meiner Internetanbindung knappe 3 Stunden dauerte und dann konnte es losgehen. Erste Bilder von Stalker erschienen 2002, danach gabs von Spott und Häme überzogene Releaseverschiebungen doch am 23. März 2007 erscheint Stalker nun endlich in den Läden.
In der Multiplayer Beta wurde folgendes geboten: Online- und LAN-Modus mit 2 Karten und 3 Spielmodi:
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Deathmatch: Gehört zu jedem Multiplayer, jeder gegen jeden
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Team Deathmatch: 2 Teams bekriegen sich einander (grüne und blaue Stalker)
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Artifact Hunt: nichts anderes als Capture the Flag – 2 Teams müssen ein zufällig in die Karte gesetztes Artefakt finden und in die Basis zu bringen.
Die Bilanz des Spitzenreiters lässt auf etwas bessere Gegner hoffen: 91-50. Die Bilanz der anderen 10 ist eher durchwachsen. Also auf ins Gefecht. Den ersten Camper, der es sich in einer Lagerhalle verschanzt muss dran glauben, auf dem Dach höre ich Schrittgeräusche. Vorsichtige Schritte nach draußen nachdem ich die Waffe des erledigten Gegners aufnehme und schon gerate ich zwischen ein weiteres Gefecht und gebe Recht schnell den Löffel ab. Im Grunde genommen erinnert die Geschwindigkeit doch sehr an Counterstrike, was ja nicht schlecht sein soll, eben nur ein bisschen dreckiger und bedrückender. Die beiden Maps sind wirklich gut, eine gute Wahl der Entwickler. Nach kurzer Zeit sieht meine Bilanz folgendermaßen aus: 5-9...
Mein Fazit: Der Multiplayer bietet in seiner derzeitigen Form nichts Neues, bewährte Modi aber gute Karten, als Besonderheiten Anomalien und Strahlengefahr. Camper werden es nicht leicht haben, da die Anomalien immer weiter durch die Karte wandern – und wer nicht aufpasst vermasselt sich seine Bilanz. Für mich bleibt Stalker aber vor allen Dingen wegen seinem Singleplayer interessant – dort erwarte ich dichte Atmosphäre in einem realistischen Szenario mit abwechslungsreichen Missionen und einem motivierenden Rollenspielanteil.
Tussi der Woche
Sonntag, 18. Februar 2007
[Review] Max Payne (PC)
3rd Person Shooter wie Max Payne gibs heute wie Sand am Meer: Max Payne 2 erschien schon Ende 2003, vor noch nicht allzu langer Zeit erschienen El Matador und Total Overdose. Auch Ego-Shooter wie Fear oder Chaser nutzten die Bullet-Time für ästhetische Schusswechsel. Doch irgendwie kommen alle nicht wirklich heran an den Großmeister der Zeitlupen-Ballerei. Doch warum ist das so? Die Spielmechanik ist eigentlich recht simpel, doch bis heute ist es noch niemanden gelungen die Ästhetik und Genialität, den Wortwitz und tiefgründigen Charakter zu schlagen.
Man schlüpft also in die Rolle des Max Payne, vor wenigen Tagen noch erfolgreicher Detective mit Familienleben. Doch ein Ereignis ändert das perfekte Leben auf einen Schlag: Max findet Frau und Kind ermordet in seiner Wohnung wieder. Der Mord wird ihm selbst angehängt und so beginnt sein Rachefeldzug durch ganz New York – ohne Rücksicht auf Verluste.
Grafisch war das Game 2001 nett anzusehen: Detaillierte Schauplätze, tolle Animationen, Effektfeuerwerk ohne Ende. Lediglich die Farbarmut und die ewig gleichen Gesichter konnten einem ein bisschen aufstoßen – aber es gab zu dem Zeitpunkt definitiv sehr wenige Spiele die diese Grafikpracht schlagen konnten. Auch heute spielt man noch ohne direkt an Augenkrebs zu erkranken. Auch der Sound ist vom Feinsten: Besonders hervorzuheben ist die englische Sprachausgabe mit Wortwitz, der in einer deutschen Version wohl nur schwer einzufangen gewesen wäre.
So schlägt sich der gute Max also durch 3 mehr oder weniger umfangreiche Kapitel – auf Wunsch auch durch ein hilfreiches Tutorial - Zwischensequenzen erscheinen entweder mit Hilfe der Ingame-Grafik oder der anfangs umstrittenen Comiceinblendungen, die aber ein sehr außergewöhnliches und wertvolles Stilmittel sind. Dadurch kommt noch mal ein Extraschuss Atmosphäre auf.
Ab und zu stellen sich Max fiese Zwischengegner in den Weg, die ein wenig mehr aushalten als das normale Kannonenfutter. Später mutiert Max Payne leider zu einer kleinen Quicksave & Quickload-Orgie, was aber OK ist – lieber ein herausforderndes Spiel als eines wo man einfach so durchlaufen kann – jeder Schusswechsel und Einsatz der Bullettime sollte gut überlegt sein. Die Waffenvielfalt ist wirklich genial – jede Waffe ist auf seine Weise effektiv – es gibt wirklich keine einzige die überflüssig ist, das spricht für das tolle Balancing.
Nach gut 10 Stunden ist es dann aber vorbei mit der Herrlichkeit, denn der Abspann flimmert über den Bildschirm – aber man will mehr...und man bekommt auch mehr, denn im Internet kursieren einige spielenswerte Mods für Max Payne, u.a. der Kung Fu Mod und das berühmte Matrix Lobby Shootout.
Wertung: 9,1/10
